Testticker   alle VNU-Weblogs

« März 2007 | Start | Mai 2007 »

30. April 07

Zeitdiebe machen Kasse

Uhr Hacker von Telefonsystemen haben sich längst auf VoIP-Telefonie eingestellt, der Schwarzmarkthandel mit gestohlenen VoIP-Minuten blüht. Die Vorgehensweise ist dabei recht einfach, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 06/2007). Sogenannte Phreaker verschaffen sich durch herkömmliche Hacking-Methoden Zugang zu VoIP-Gateways, eignen sich Authentifizierungsdaten für den VoIP-Verbindungsaufbau und die Gebührenberechnung an und ergaunern so VoIP-Gesprächszeit. Die Zeitkontingente werden dann online auf legalen Märkten für Sprachminuten verkauft. Telekommunikations-Anbieter schätzen, dass auf diese Weise rund 200 Millionen VoIP-Minuten im Wert von rund 26 Millionen Dollar den Besitzer wechseln – pro Monat.

Besonders im Visier der Phreaker sind mangelhaft abgesicherte Gateways, mit denen Telekommunikations-Unternehmen Gespräche aus ihren Netzen ins Web einspeisen. Jedes VoIP-Telefonat vom oder ins Festnetz läuft über ein solches Gateway. Die als Einbruchswerkzeuge benutzten Software-Tools sind mit wenig Aufwand aus dem Internet
zu beziehen. Speziell kleinere Betreiber, die ihre Gateways aus Kostengründen nicht optimal absichern können, sind Opfer solcher Angriffe.

Die gehackten Zugänge werden ebenso wieder verkauft. Meist handelt es sich dabei um kleine Anbieter von webbasierter Kommunikation, die nicht lange nach der Herkunft günstiger Verbindungen fragen. Die Abnehmer wiederum verkaufen die Zugangsminuten dann in Form vorgedruckter Telefonkarten weiter.

Posted by PC Pro Newsservice on April 30, 2007 at 11:19 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Wenig Greifbares bei Spam

Ein rechtlich wirklich wirksames Mittel gegen Spamming gibt es nicht. Auch das neue Telemediengesetz Spam ändert daran nichts, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 06/2007). In § 6 Abs. 2 TMG wird zwar verboten, den kommerziellen Charakter von E-Mails zu verschleiern. Demnach muss der kommerzielle Charakter aus der „Kopf- und Betreffzeile“ hervorgehen. Zudem darf der Absender nicht verheimlicht werden. Allerdings lassen in der Praxis die typischen Viagra- oder Plagiate-Werbemails keinen Zweifel über ihren werblichen Charakter. Wenn diese Unternehmen tatsächlich etwas verkaufen wollen, verschleiern sie auch den Absender nicht.

Völlig ungeklärt sind die Haftungsfragen. Klar ist, dass der Absender haftet. Wenn dieser jedoch nicht feststellbar ist, geht die Androhung einer Geldbuße ins Leere. Bei groß angelegten Spam-Aktionen wird der Absender kaum jemand sein, der eine ladungsfähige Anschrift in Deutschland hat.

Posted by PC Pro Newsservice on April 30, 2007 at 11:16 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Flipstart – Mobiler Zwitter

Flipstart Wem ein Subnotebook noch zu groß und ein PDA zu klein ist, sollte einen Blick auf das Flipstart werfen. Nach rund drei Jahren Entwicklungszeit unter der Federführung von Microsoft-Mitbegründer Paul Allen ist das Gerät nun erhältlich, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 06/2007).
Das Flipstart ist 15 x 11,4 Zentimeter groß und rund vier Zentimeter dick. Für die Dicke ist der Akku verantwortlich, der bis zu sechs Stunden Dauerbetrieb ermöglichen soll. Die Tastatur entspricht weitgehend den Standard-Ausführungen und ist leicht geschwungen. Auch ein kleines Touchpad ist vorhanden. Trotz der geringen Größe von nur 5,6 Zoll liefert das Display eine Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkten. Als Betriebssystem kommt wahlweise Windows XP oder Vista Business zum Einsatz. Das Gerät kann für etwa 2000 Dollar im Internet bestellt werden.

Posted by PC Pro Newsservice on April 30, 2007 at 11:14 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

26. April 07

Holodecks: Virtuelle Welten in Second Life

Holodecks gibt es nur bei Raumschiff Enterprise? Falsch. Holodecks gibt es auch in Second Life – und zwar bei Inside This World. Sie kosten allerdings, bis zu 9000 Linden-Dollars in der Production-Edition. Die Demo-Version kostet hingegen nur einen symbolischen Linden Dollar, doch damit lässt sich auch nicht viel anfangen.

Demo Holodeck

Ms_holodeck_outDas Demo Holodeck ist ein 15 x 20 Meter großes und 10 Meter hohes Gebäude mit einem einzigen Raum: dem Holodeck. Die Besonderheit des Raumes: er kann auf Knopfdruck sechs vordefinierte Szenen darstellen. Eine Szene zeigt beispielsweise ein Schlafzimmer und besteht aus einem Bett, zwei Sichtschutzwänden und einem Teppich. Um den Raum zum Beispiel in eine Disco zu verwandeln, genügt ein Klick auf die weiße Kontrollschaltfläche in der Nähe der Türe und die Auswahl der Option Dance Club im Menü. Wenige Sekunden später, die Möbel sind verschwunden und wo vorher das Bett war, steht jetzt eine Bar. Klar, ein Schlafzimmer in eine Disco zu verwandeln, macht erstmal wenig Sinn, obgleich es durchaus seinen Reiz hat. Doch wer in seinem Domizil an Platz beziehungsweise Prim-Mangel leidet, für den könnte das Holodeck eine interessante Sache sein, die allerdings einen Haken hat: Die Demo-Version erlaubt keine benutzerdefinierten Szenen.
Ms_holodeck_menuMs_holodeck_bedroom

Preis: 1 L$
Rechte: copy, no modify, transfer
Fazit: Das Demo Holodeck bietet einzig und allein vordefinierte Szenen zur Auswahl.
Note: befriedigend
Leistung (40 %): ungenügend
Ausstattung (30 %): befriedigend
Bedienung (30 %): gut

Simple Holodeck

Ms_holodeck_holodeckDazu muss man dann schon tiefer in die Tasche greifen. Das Simple Holodeck, Kostenpunkt bei 500 L$ und baugleich mit dem Demo Holodeck, erlaubt es immerhin, hinzu gekaufte Szenen abzurufen. Neue Szenen können aber auch damit nicht erstellt werden. Zu kaufen gibt es vorgefertigte Szenen außerdem nur bei Inside This World – für 500 L$. Der Import neuer Szenen ist zwar aufwendig, aber, da dies ohnehin nicht jeden Tag ansteht, ist es noch erträglich. Ärgerlich ist hingegen, dass das Holodeck Änderungen an einer Szene nicht speichert. Somit eignet sich das Simple Holodeck vielleicht als Kulisse für virtuelle Photoshootings, aber Shop-Betreiber brauchen mehr Funktionalität.

Preis: 500 L$
Rechte: no copy, no modify, no transfer
Fazit: Das Simple Holodeck erlaubt den Import neuer Szenen.

Note: befriedigend
Leistung (40 %): befriedigend
Ausstattung (30 %): befriedigend
Bedienung (30 %): gut

Production Holodeck

Die gibt es erst in der Production-Edition, die auch das Erstellen eigener Szenen ermöglicht. Zudem ist der Hausbesitzer nicht gezwungen, dass (wenig ästhetische) Holodeck-Gebäude zu nutzen, sondern kann das Holodeck in seine vorhandenen Räumlichkeiten integrieren. Das kostet allerdings. Stolze 9000 L$ sind für das Production Holodeck zu bezahlen. Die Installation des Production Holodecks in ein Gebäude geht schnell und unkompliziert vonstatten. Schwieriger ist es dagegen, eine neue Szene zusammenzustellen. Hierfür muss den zugehörigen Objekten ein spezielles Script hinzugefügt werde, bevor diese zusammen mit einem weiteren Script in ein Container verpackt werden, der schließlich als Szene dem Holodeck hinzugefügt werden kann.

Preis: 9000 L$
Einschränkungen: no copy, no modify, no transfer
Fazit: Das Production Holodeck speichert und lädt eigene Szenen.

Note: gut
Leistung (40 %): gut
Ausstattung (30 %): gut
Bedienung (30 %): gut

Holodeck-Business

Ob der Preis von 9000 L$ gerechtfertigt ist, sei dahingestellt. Lohnend kann es für Besitzer eines Production Holodecks werden, wenn er seine Szenen verkauft, jedoch ausschließlich über Inside This World und auf Provisionsbasis. Um den Markt mit Holodeck-Szenen in Gang zu bringen, verschenkt Inside This World auch Production Holodecks, vorausgesetzt, dass der Empfänger vorher fünf Szenen entwirft und bei Inside This World zur Begutachtung einreicht. Sofern die Szenen den Ansprüchen der Firma genügen, gibt es im Austausch dafür ein kostenloses Production Holodeck.

Fazit

Die Holodecks sind eine pfiffige und gleichermaßen nützliche Idee. Sie nutzen geschickt die Möglichkeiten (Scripting und Inventories) von Second Life aus, um die Begrenzungen (Prim-Beschränkung und Platzmangel) der virtuellen Welt zu umgehen. Sie haben aber auch ihre Grenzen: So werden Änderungen an einer Szene nicht automatisch gespeichert und es lassen sich nur solche Objekte in eine Szene aufnehmen, die auch kopierbar sind.

Glossar

Rechte: no copy, no modify, no transfer
Second Life verfügt über ein ausgeklügeltes Rechtemanagementsystem – besser bekannt als DRM-(Digital-Rights-Management)-System. Ohne dieses System würde der Handel virtueller Güter keinen Sinn machen. Gäbe es beispielsweise keinen Kopierschutz, würde niemand Güter kaufen, sondern einfach nur kopieren. Deshalb können Verkäufer ihre Produkte als nicht-kopierbar auszeichnen. Der Text „(no copy)“ im Objektnamen zeigt genau dies an. Weitere Attribute sind „no modify“ und „no transfer“, um Objekte vor Änderungen zu schützen beziehungsweise um zu verhindern, dass Objekte weiterverkauft oder verschenkt werden. [Martin Pitre]

Posted by PCPro on April 26, 2007 at 04:44 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

25. April 07

Podcast: Blick in die Zukunft - Teil 9

PCpro + Glaskugel PC-Professionell-Experte Heiko Mergard blickt in die Zukunft! Vom Durchschnitts-Hellseher unterscheidet er sich allerdings dadurch, dass er alle Fakten und Details zu jeweils einem Themengebiet zusammen getragen hat — die übrigens auch in der PC-Professionell-Ausgabe 04/2007 nachzulesen sind. Im neunten Teil unserer Serie geht es um
Die Bewerbung der Zukunft. (tkr)

Abspielen Teil 9 jetzt anhören (MP3)

als RSS abonnieren Als RSS abonnieren (RSS/XML)

bei iTunes abonnieren Podcast bei iTunes abonnieren

Jeweils Mittwochs finden Sie an dieser Stelle einen weiteren Podcast zum Thema. Die Serie im Überblick:

        • Teil 1: Antennen auf der Haut
        • Teil 2: Das papierlose Büro der Zukunft
        • Teil 3: Fremdsprachen spielend beherrschen
        • Teil 4: Miniaturisierung
        • Teil 5: Roboter
        • Teil 6: Speicher der Zukunft
        • Teil 7: Das Wiki der Dinge
        • Teil 8: Ambient Intelligence
        • Teil 9: Die Bewerbung der Zukunft
        • Teil 10: Dualfotografie
        • Teil 11: Gesichter mit Sprache
        • Teil 12: Dateisuche der Zukunft
        • Teil 13: Superbandbreite für alle
        • Teil 14: Unfallfreies Fahren

Posted by PCPro on April 25, 2007 at 10:01 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

24. April 07

Podcast: Hintertür in Vista?

Hintertür Eine von Microsoft eingebaute Backdoor soll Administratoren elegant an der Aktivierung vorbeiführen.Vista wäre damit unbegrenzt lauffähig — ohne je aktiviert zu werden. Internet-Gerücht oder Wahrheit? PC Professionell-Experte Heiko Mergard ist dem nachgegangen. (tkr)

Abspielen Jetzt anhören (MP3)

als RSS abonnieren Als RSS abonnieren (RSS/XML)

bei iTunes abonnieren Podcast bei iTunes abonnieren

Posted by PCPro on April 24, 2007 at 10:01 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

23. April 07

SL: Erste Schritte im zweiten Leben

Wer schon mal in eine neue Stadt gezogen ist, kennt das Problem. Den Anschluss an neue Freundeskreise zu finden, ist nicht immer leicht. Denn zunächst einmal gilt es in Erfahrung zu bringen, wo man überhaupt erste Kontakte knüpfen kann. Doch um das herauszubekommen, braucht es wiederum erste Bekanntschaften.
Richtig schwierig wird es, wenn man sich dazu noch in einer Umgebung bewegen muss, die erstmal vollkommen neu und ohne Orientierungshilfe ist – so wie Second Life. Doch wie im Real Life gilt: wer den Einstieg erstmal geschafft hat, kommt schnell weiter. Und so widmet sich die erste Ausgabe des virtuellen Testlabors dem Thema „Deutschsprachige Treffpunkte“. [Martin Pitre]

Biergarten

Ms_german_biergarten_300Am Ende der Schopenhauerstraße gelegen, ist der Biergarten das einzige Gebäude auf dem Sim Mann – benannt nach Thomas Mann. Auch auf dem Nachbarsim Rilke findet sich weit und breit kein anderes Gebäude. Dennoch, der Biergarten ist stets gut besucht, denn er ist die erste Anlaufstelle für Newbies. Dementsprechend gibt es hier allerlei Kurioses zu bewundern. Jeder versucht zu zeigen, was er im zweiten Leben bereits kann oder eben noch nicht kann. Und wenn das nicht hilft, um Aufmerksamkeit zu erlangen, dann wird schon mal geschrien – im Chat versteht sich.

Ort: Mann 168, 255, 25
Fläche: 4192 sq. m.
Traffic: 26141
Sims: 1
Mature: Ja
Prims: 1373
Fazit: Der Treffpunkt für Newbies

Note: befriedigend
Atmosphäre (30 %): befriedigend
Attraktivität (40 %): befriedigend
Verfügbarkeit (30 %): gut

Deutsche Burgruine

Ms_german_burg_414In der Nähe des Biergarten gelegen, auf dem Sim Frisch, befindet sich zwischen zwei Flüssen auf einem Hügel die deutsche Burgruine. Und tatsächlich, die Mauern und Türme erinnern an eine Burg, wie man sie hierzulande mancherorts bestaunen kann. Einige kennen die Burg bereits – sie beinhaltet den Orientierungsparcours für die deutschsprachigen Neuankömmlinge. Ein zweiter Besuch lohnt sich aber allemal, sei es um einfach ins Gespräch mit anderen zu kommen oder den Frischlingen beim Einstieg ins zweite Leben mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Besitzer: Governor Linden
Ort: Frisch 192, 160, 0
Fläche: 24576 sq. m.
Traffic: 20367
Sims: 1
Mature: Ja
Prims: 2453
Fazit: Tolle Kulisse für gemeinsame, aber auch einsame Entdeckungstouren
Note: gut
Atmosphäre (30 %): sehr gut
Attraktivität (40 %): gut
Verfügbarkeit (30 %): befriedigend

NEON

Ms_german_neon_smIm NEON, der selbsternannten „Heimat der SL-Feierschweine“, ist immer was los – selbst noch frühmorgens und das unter der Woche. Die Disco mit freiem Eintritt und deutschsprachigem Publikum liegt auf dem gleichnamigen Sim NEON in mitten zahlreicher Geschäfte und neben dem Arbeitsamt von SLinside.de. Die Gründer, Kristina Simon und Phar Hand, hatten das NEON im Mai 2006 aus dem Bedürfnis heraus gegründet, einen Ort (damals noch auf dem Freihafen gelegen) ohne Kommerz und Sex zu schaffen. Das ist ihnen gelungen. Bis auf einige wenige und zudem dezente Werbetafeln im Foyer ist das NEON kommerzfrei. Wer will, kann am Eingang ein paar Linden Dollars spenden, oder ein paar Runden Bowlen, für läppische 20 L$. So richtig funktionieren tut das aber noch nicht. Selbst das Bier – zur Auswahl stehen unter anderem Budweiser und Heineken – sowie die Cocktails sind umsonst. Wer schließlich nach einer heißen Partynacht eine Abkühlung braucht, findet draußen eine Wasserrutsche, die direkt ins virtuelle Nass führt.

Besitzer: NEON Management
Ort: NEON 199, 61, 30
Fläche: 9408 sq. m.
Traffic: 20572
Sims: 1
Mature: Ja
Prims: 920
Fazit: Die angesagteste deutschsprachige Disco in Second Life

Note: gut
Atmosphäre (30 %): gut
Attraktivität (40 %): sehr gut
Verfügbarkeit (30 %): befriedigend

Strandclub

Ms_german_strandclub_smDer Strandclub ist ein gemeinsames Projekt von SL Deutschland, der deutschen Second-Life-Gemeinde, und Anshe Chung, der bekannten Maklerin. Auf seinem Gelände beherbergt der Strandclub neben einer Freilufttanzfläche und einer tropischen Cocktailbar auch das GNC, das German Newbie Center. Hier finden sich eine Reihe von deutschsprachigen Tutorials sowie ein Konferenzraum, der für Veranstaltungen rund um Second Life zur Verfügung steht. Nicht nur wegen der zahlreichen Newbies, die hier erste Kontakte schließen, ist der Strandclub einen Besuch wert. Auch die Umgebung aus Palmen, Strand und Meer ist absolut sehenswert.

Besitzer: SL Deutschland
Ort: Die Insel 132, 136, 23
Fläche: 16384 sq. m.
Traffic: 44717
Sims: 1
Mature: Ja
Prims: 2645
Fazit: Die Insel beheimatet das German Newbie Center sowie eine gut besuchte Discothek.

Note: gut
Atmosphäre (30 %): sehr gut
Attraktivität (40 %): gut
Verfügbarkeit (30 %): befriedigend

________________________________________


Glossar
Besitzer: Testlab Intern

Der Name des Avatars oder der Gruppe, dem beziehungsweise der das Land gehört, auf dem das Gebäude steht.

Ort : Perlenstrand 135, 37, 23
Eine Ortsangabe in Second Life setzt sich aus dem Namen des Sims (hier „Perlenstrand“) und den drei Ortskoordination x, y und z zusammen. Die Koordinaten x und y sind relativ zu der linken unteren (südwestlichen) Ecke des Sims. x gibt die horizontale und y die vertikale Entfernung von diesem Ursprung an. Die z-Koordinate steht für die Höhe.
Ein Sim ist die Grundeinheit in Second Life und entspricht einer Fläche von 65535 Quadratmetern. Der Name „Sim“ rührt von dem Begriff „Simulator“ her. In früheren Versionen von Second Life entsprach ein Sim genau einem Rechner bei Linden Lab.

Fläche: 5120 sq. m.
Ein Sim ist meist in mehrere Parzellen unterteilt, die jeweils von verschiedenen Personen oder Unternehmen genutzt werden. Die Größe einer Parzelle wird in Second-Life-Quadratmetern gemessen.

Traffic: 216
Die Popularität einer Parzelle, und damit des Geschäfts, der Disco, etc., das auf dieser Parzelle steht, wird mittels eines komplizierten Verfahrens gemessen und als Traffic angegeben. Der Traffic-Zähler berücksichtigt nicht nur die Anzahl der Avatare, die das Grundstück besuchen, sondern auch deren Verweildauer auf dem Grundstück relativ zu der Zeit, die sie am jeweiligen Tag insgesamt in Second Life verbracht haben.

Sims: 1
Maximal 40 Leute passen auf einen Sim. Dann macht Linden Lab die Schotten dicht, um den Lag, also die Verzögerung bei der Darstellung des Sims, nicht ausufern zu lassen. Einige Sims haben ein Maximum von 50 oder gar 60 Avataren. Doch dann ist Schluss. Um diese Begrenzung zu umgehen, verteilen findige Häuslebauer ihre Gebäude einfach auf zwei oder gar vier Sims, indem sie einfach die Ränder beziehungsweise Ecken besetzen.

Mature: ja / nein
Wie auch im First Life, gibt es in Second Life Orte, die man nicht besuchen sollte, will man nicht mit allzu nackten Tatsachen oder gar pornografischen Szenen konfrontiert werden. Auf Regionen, die als Mature eingestuft sind, darf derartiges gezeigt werden. Auf allen anderen Regionen gilt: hier ist nur jugendfreies erlaubt.

Prims: 899
Alles in Second Life, angefangen bei den Häusern, der Vegetation und selbst die Kleidung der Avatare, besteht aus Prims, den Primitives. Ein Quader oder ein Zylinder ist beispielsweise eine solche Grundeinheit. Die Anzahl der Prims innerhalb einer Parzelle lässt Rückschlüsse auf die Komplexität des Gebäudes zu – die Zahl kann aber auch ein Beleg dafür sein, dass einfach schlecht, also verschwenderisch gebaut wurde.
Atmosphäre: sehr gut bis ungenügend

Ein italienisches Restaurant sollte, sei es auch virtuell, eine Stimmung verbreiten, die an den Besuch eines italienisches Restaurants erinnert. Manch virtuellem Architekten gelingt dies gut, manch anderem eher schlecht. Dies hängt von vielem ab: von dem Detailreichtum der Umgebung, der Originalität der Texturen, der Interaktivität der Gegenstände, den Geräuschen im Hintergrund oder den Avataren, die sich ebenfalls an dem Ort aufhalten.
Doch nicht jede Attraktion in Second Life ist schlicht ein Abbild der Realität. Manche Orte sind einzigartig. Aber auch sie strahlen im besten Fall eine Atmosphäre aus, die den Besucher vergessen lässt, eine virtuelle Welt zu betreten. Sie fangen den Menschen hinter dem Bildschirm ein.
Attraktivität: sehr gut bis ungenügend

Es gibt in Second Life Orte, die kann man bewundern wie ein Kunstwerk, aber eben nicht mehr. Andere Orte laden gerade dazu ein, mit oder auf ihnen zu spielen. Die Attraktivität eines Ortes beschreibt die Qualität und Menge der Angebote einer Lokalität wie beispielsweise einer Disco, einem Casino, einer Shoppingmall, etc. Sie ist ein Maßstab dafür, ob ein Ort überhaupt Besucher anlockt und ob diese wiederkommen.
Verfügbarkeit: sehr gut bis ungenügend

Manche Etablissements, vor allem die zwielichtigen, haben eine so hohe Attraktivität, dass die Obergrenze von 40, 50 oder 60 Avataren schnell erreicht ist. Dann muss man warten – mal mehr und mal weniger lange.
Zudem gilt: um so mehr Prims und Avatare sich gleichzeitig auf einem Sim befinden, um so mehr muss der Rechner am anderen Ende der Leitung, in den Serverhallen der Firma Linden Lab, rechnen. Rechnet er zu lange, gibt es auf der anderen Seite, also in der Second-Life-Anwendung, eine Verzögerung bei der Darstellung – Lag genannt. Die macht sich besonders beim Laufen bemerkbar. Daher der Tipp: nach dem Teleport erstmal warten, bis alles geladen ist, und dann erst loslaufen.

Posted by PCPro on April 23, 2007 at 09:56 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

22. April 07

UMPC – Winzlinge auf dem Vormarsch

Ultra mobile Computer, sogenannte UMPCs, sind mehr als nur tolle Hightech-Spielzeuge für Manager. ImUmpc Gegensatz zu PDAs sind sie vollwertige Windows-PCs, ergab ein Vergleich der Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 05/2007). UMPCs sind wesentlich kleiner als 12-Zoll-Sub-Notebooks, ihre Display-Diagonale beträgt nur 7 Zoll (etwa 20 Zentimeter). Für ein optisches Laufwerk ist in den Winzlingen allerdings kein Platz, das muss über die USB-Schnittstelle angebunden werden.

Ein Vorteil dieser neuen Rechner-Generation: Beispielsweise lassen sich kurz vor einer Präsentation am angeschlossenen Beamer Powerpoint-Dateien noch kurzfristig ändern, die Mini-Rechner verfügen über ein vollwertiges Windows-Betriebssystem und damit laufen auch alle gewohnten Programme.

Auch für die Wiedergabe von Multimedia-Dateien sind die UMPCs gut geeignet: Neben der höheren Bildschirm-Auflösung zählt hier vor allem die Möglichkeit, auch exotische Formate abzuspielen, für die auf PDAs keine Codecs verfügbar sind. Daher füllen die ersten verfügbaren Geräte die Nische zwischen PDA und Notebook.

Posted by PC Pro Newsservice on April 22, 2007 at 10:19 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Große Displays sind dank Preisrutsch schwer im Kommen

Tft Für den Einsatz in Büros liegen 22-Zoll-Monitore absolut im Trend. Sie bieten einerseits genug Arbeitsfläche für zwei komplette A4-Seiten und sind andererseits vom Preis her erschwinglich geworden. Das ergab ein umfangreicher Vergleichstest der Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 05/2007). Kosteten die großen Displays noch vor wenigen Monaten über 1.000 Euro, so sind sie nun schon ab 270 Euro verfügbar.

Der enorme Preisverfall hat zwei Gründe. Zum einen liefern leistungsfähige Flat-Panel-
Fabriken jetzt große Mengen von TFTs – die Masse senkt bei steigender Konkurrenz den
Preis. Zum anderen wird häufig alte Technik im neuen Gewand verkauft: Panels mit Twisted Nematics (TN) wurden schon in den ersten TFTs auf dem Markt verbaut. Solche Displays sind kostengünstig zu fertigen, weshalb in den meisten preiswerten Monitoren ein TN-Panel steckt. Grafiker, Designer und Fotografen sollten daher lieber auf teurere Panels mit MVA-, PVA- oder IPS-Technik setzen. Sie stellen Farben besser dar, liefern breitere Blickwinkel und lassen sich gut kalibrieren.

Im Test der insgesamt 45 verschiedenen Displays hatten in den verschiedenen Kategorien (von 19 bis 30 Zoll) die Eizo-Monitore die Nase vorn. Die Tester bescheinigten den Geräten ein gleichmäßiges und kontrastreiches Bild, mit dem sich auch länger angenehm arbeiten lasse.

Posted by PC Pro Newsservice on April 22, 2007 at 10:17 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Mit Linux Windows retten

Zur Rettung der Daten von defekten Windows-Systemen eignet sich Linux am besten. Zu diesem Fazit Linux kommt die Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 05/2007) nach einem Vergleich der sogenannten Live-Versionen des freien Betriebssystems, die ohne Installation von CD gestartet werden. Vergessene Zugangspasswörter lassen sich so zurücksetzen, im Notfall Backups einspielen und auch Viren und Rootkits entfernen. Zudem lassen sich auch Netzwerkprobleme sowie diverse Hardware-Problem aufspüren.

Die Qualität des Windows-Supports steht und fällt dabei mit der Unterstützung des Dateisystems NTFS, das auf den meisten Firmen-PCs Standard ist. Die dazugehörigen Schreibrechte sind immer dann dringend notwendig, wenn eine virenverseuchte Datei vom Windows-Rechner ins Nirvana befördert oder eine verpfuschte Registry wiederbelebt werden soll. Die Schreibzugriffe müssen dafür absolut zuverlässig erfolgen.

Im Test meisterte das Live-Linux-Urgestein Knoppix diese Aufgaben eindrucksvoll und bewies, dass viele Funktionen auch übersichtlich in einem Produkt Platz finden. Kein anderes Live-Linux kam so gut mit dem Microsoft-Dateisystem zurecht. Die Bedienung erwies sich als komfortabel, und auch Leistung und Service stimmten, so das Urteil.

Posted by PC Pro Newsservice on April 22, 2007 at 10:15 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack