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28. Februar 07

Browserkrieg Teil II? MS attackiert VMware

Mit den hauseigenen Virtualisierungsprodukten Virtual Server und Virtual PC konnte Microsoft bisher keinen Blumentopf gewinnen. Das soll zukünftig anders werden, schliesslich wird im kommenden Longhorn Server die Virtualisierung fest integriert sein.   VMware beklagt die restriktiven Lizenzbedingungen in einem detaillierten Whitepaper, die Gegendarstellung von Microsoft  beschränkt sich bisher auf nichtssagende Gemeinplätze. Kern der Vorwürfe: Dem Microsoft-Kunden wird der Einsatz von Virtualisierungsoftware anderer Hersteller erschwert, damit Kunden auf MS-eigene Produkte ausweichen müssen.

Die Parallelen zum Browserkrieg MS vs. Netscape Mitte in den neunziger Jahren sind offensichtlich. Heute wie damals operiert Microsoft in einem lukrativen Marktsegment eher glücklos und versucht das durch seine Marktmacht zu kompensieren. Auf technischer Ebene dürfte der Vorsprung von VMware in absehbarer Zeit nicht einzuholen sein, daher ist eine Attacke auf rechtlicher Ebene die fast schon logische Konsequenz.

Posted by Sascha Steinhoff on Februar 28, 2007 at 02:27 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

27. Februar 07

Podcast - Navis für unterwegs

Turnschuhe; Bild: Wikimedia Commons Wer denkt, Redakteure von Computermagazinen haben keine Hobbys — weit gefehlt! Heiko Mergard und Jörg Geiger joggen beispielsweise und laufen auch schon mal den einen oder anderen Marathon oder Halbmarathon. Andere Kollegen fahren Mountainbike oder segeln — und nutzen die Zeit im Freien, um für die Redaktion Navigationssysteme für Sportler unter möglichst realistischen Bedingungen zu testen. (tkr)

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Posted by PCPro on Februar 27, 2007 at 10:01 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

26. Februar 07

TV unterwegs: DVB-t-Winzling für den mobilen Einsatz

Teac_dvbt100 Bisher hatte ich mit meinem alten Notebook immer ein Problem: Externe DVB-t-Lösungen per USB wollte das Teil einfach nicht akzeptieren. Beim Test des DV-BT 100 von Teac dann die positive Überraschung: Es läuft! Einfach den kleinen USB-Stick (2.0/1.1) einstecken, Antenne anstöpseln, Treiber installieren - fertig.

Die Software TV-Jukebox gemahnt beim ersten Einsatz, nach Kanälen zu scannen, und weist automatisch die Kanalnamen zu. Der EPG nennt das laufende Programm. Die Fernbedienung funktioniert ebenfalls einwandfrei.Die TV-Jukebox-Software lässt sich im wesentlichen wie Power-DVD bedienen und zeigt auch eine ähnliche Oberfläche.

Weitere Features:

Echtzeit- und zeitgesteuerte Aufnahme, Timeshifting, Videotext, Snapshot-Funktion. Mehr braucht ein einfacher DVB-t-Stick eigentlich auch nicht.

Systemanforderungen: ab Pentium III/500 MHz, min. 256 MByte RAM, Windows XP SP2, min. DirectX 9.0a. Unter Vista funktionieren Stick und Software zwar auch, es gibt jedoch noch ein paar Macken. So findet TV-Jukebox zwar zuweilen den Kanal und die EPG-Infos, aber zeigt kein Bild. Dann gibt es manchmal gar keine Rückmeldung, der Prozess hängt sich auf. Ein Neustart der Software führt zur Fehlermeldung "Application is already running", was aber Unfug ist, da zwar der Dienst sich im Hintegrrund in den RAM gefressen hat, aber die Applikation definitiv nicht läuft.

Fazit: Unter Windows XP macht der USB-Stick samt Software keine größeren Probleme. Zuweilen neigt der Stick über das USB-Verlängerungskabel zu Wackelkontakten. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf eine saubere Verarbeitung der USB-Schnittstelle des Sticks. Für den mobilen Einsatz ist der im Handel für 30 Euro erhältliche DVB-t-Stick von Teac eine günstige Alternative.

Posted by Heiko Mergard on Februar 26, 2007 at 06:43 nachm. | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack

Gezerre um Office Live

Offenbar heimlich, still und leise hat Microsoft im Herbst des vorvergangenen Jahres einen Dienst namens Office Live ins Netz gestellt. Der Name dieses Homepage-Angebots an Selbständige sowie Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen ist jetzt Gegenstand eines Rechtsstreits.

Office_live1 Das Unternehmen Office Live, ansässig im kalifornischen Woodland Hills, sieht durch die Verwendung ihres Markennamens "Office Live" durch Microsoft ihre Rechte verletzt. Nachdem Verhandlungen mit dem Software-Giganten gescheitert waren, entschlossen sich die Firmeninhaber am 29. Dezember 2006 Klage einzureichen. Da Microsoft auch im neuen Jahr nicht zu Zugeständnissen bereit war, stellte das Gericht die Klageschrift nun zu.

Office_live2Nette Werbe-Aktion, Office Live. Microsoft startet den Beta-Test von Office Live im Herbst 2005 (!) und bringt das fertige Produkt im November 2006 auf den US-Markt. Nun, da Firmen beginnen, ihre Online-Präsenzen auf der Basis des Microsoft-Dienstes aufzubauen und das Produkt an Popularität gewinnt, merkt auch der Inhaber der Marke "Office Live", dass mit dem Namen etwas nicht stimmt.

Microsoft muss nun offenbar seine Live-Strategie überdenken. Bei der Namensfindung helfen kann eine Recherche in der Datenbank des US-Patent- und Markenamts. Dort hatte Office Live die Marke am 7. September 2001 eingereicht. Registriert ist Office Live seit dem 31. Dezember 2002.

Posted by Mark Schröder on Februar 26, 2007 at 02:23 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Vista schleppt immer noch Altlast mit sich

IT-Security-Expertin Joanna Rutkowska schildert in ihrem Weblog "The Invisible Things" die ersten Eindrücke, die sie mit Vista gemacht hat. Der Fokus liegt natürlich auf dem Thema "Sicherheit". Das Feature User Account Controll (UAC) hält sie zwar für sinnvoll, in der Umsetzung aber nicht ganz gelungen. So laufe jedes Setup-Programm im Admin-Kontext, mit allen weit greifenden Rechten, wie Zugriff auf System-Dateien oder die Registry und das Laden von Kernel-Treibern. Selbst der Installer eines kleinen Tertris-Freeware-Spielchen habe somit Administrator-Rechte. Rutkowska: "Warum sollte Tetris Kernel-Treiber laden dürfen?"

Shatter Attack
20070226_121204 Vielmehr ärgert sie jedoch eine Sache, die schon unter XP für Aufregung sorgte und unter Vista eigentlich gestopft sein sollte: Shatter Attacks: Unter Windows ist es Prozessen mit unterschiedlichen Rechten erlaubt, miteinander zu kommunizieren. Ein untergeordneter Prozess kann einem höher priveligierten eine Nachricht zusenden. So kann schädlicher Code von einer Applikation mit wenigen Rechten zu einer Applikation mit mehr Rechten "wandern" und dort ausgeführt werden. Malware erhält auf diese Weise systemweiten Zugriff.

Obwohl Vista es einem so genannten "low-integrity process" verbietet mit über ihm stehenden Prozessen zu kommunizieren (UIPI = User Interface Privilege Isolation), soll es Rutkowska gelungen sein, eben dies zu tun. Laut des Blogeintrages war es ihr möglich, die Nachricht WM_KEYDOWN von einem Prozess mit geringen Rechten an die Admin-Kommandozeile zu senden. Diese läuft als "high-integrity process" und hat bekanntlich sehr viele Rechte.

"Kein Sicherheitsleck"
Die Reaktion von Microsoft auf diese Enthüllung kam prompt. In einem eigenen Blogbeitrag beschreibt Mark Russinovich von Microsoft UAC und den Protected Mode des Internet Explorer 7 (standardmäßig ein low-integrity process) nicht explizit als neue Sicherheits-Technologie. Somit seien Fehler in UAC und UIPI  keine Sicherheits-Bugs.

Posted by Christian Lanzerath on Februar 26, 2007 at 12:14 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Shutdown Day naht, alle Rechner bitte ausschalten!

Dasechteleben Mal ganz ehrlich: Wann sind Sie zum letzten Mal nach Hause gekommen und haben nicht sofort den Rechner eingeschaltet? Hm? Scheint wohl länger her zu sein... Andererseits hat diese Welt ja auch noch andere Dinge zu bieten, als den lieben langen Tag auf einen 19"-Moni zu starren. Auf Arbeit (kein Schreibfehler, sondern eine Referenz an die Nebulae) kann man sich es nicht aussuchen, aber privat sollte es doch möglich sein, oder? Denken sich jedenfalls die Initiatoren des Shutdown Day. Samstag, der 24te März ist der Termin an dem jeder - ganz alte Schule - den Computer ausschalten und zumindest für einen Tag statt Second Life am realen Leben teilnehmen soll. Statt mit ominösen Internetbekanntschaften aus British Columbia zu chatten mal wieder mit Freunden aus der gleichen Stadt etwas unternehmen zum Beispiel. Sofern man die von früher noch hat, versteht sich ;)

Posted by Sascha Steinhoff on Februar 26, 2007 at 11:13 vorm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

25. Februar 07

Digital-Fotografie kreativ: Professionelle Fotomontagen selbst gemacht

Projekt_destroyerApokalype: Eine Tsunami-Welle bricht über Berlin herein. Die Männerfantasie: Sie inmitten gigantischer Playmates im Blitzlichtgewitter. Die Zukunft: Die Eröffnung von New Las Vegas auf dem Mond. Es gibt nichts, was mit digitaler Bildmontage nicht zu realisieren wäre. Auch die Werbung macht ständigen gebrauch davon. Doch die wenigsten Besitzer von Digicam, Bildbearbeitungs-Software und ästhetischem Gespür nutzen ihre Ausstattung für die professionelle Bildgestaltung. Dabei ist das gar nicht so schwer.

Buch_fotomontagen Uli Staiger stellt in seinem Buch "Foto-Composings und Montagen" neun Beispiel-Projekte vor, anhand derer Sie schnell das Umsetzen Ihrer kreativen Ideen erlernen können. Da sehen wir wirbelnde Bowling-Pins in Action-Nahaufnahme, ein unterseeisches Zerstörer-Wrack, New York unter Wasser, einen geheimnisvollen U-Bahnhof am düsteren Strand, Wettrennen von Bügeleisen und Einkaufwägen und die Albtraum-Szene einer riesigen Fleischfabrik.

Die grundlegenden Schritte sind stets dieselben:

1. Idee finden, ausarbeiten, skribbeln
2. Einzelelemente fotografieren
3. Einzelelemente freistellen und bearbeiten
4. Positionieren der Einzelelemente auf der Montagefläche
5. Anpassungen von Kontrast, Farbe, Farbbalance und Tonwerten
6. Zusätzliche Effekte mit Licht und SChatten, Bildmanipulationen

Projekt_bowling Anhand der downloadbaren Einzelbilder können Leser die Workshops sofort ganz leicht mitmachen. Der Bildanteil des Bandes ist umfassend genug. Die Texte beschränken sich auf das Notwendige, somit stehen dem Spass am Mitmachen keine Bleiwüsten entgegen.
Hilfreich für Einsteiger sind Tipps wir die Warnungen vor Pixel vernichtenden Automatik-Funktionenh in Photoshop wie z.B. Bild/Anpassen/Helligkeit/Kontrast, Auto-Korrekturen (Tonwert, Farbe, KOntrast) oder Scharfzeichnen/Stark Scharfzeichnen. Schnelle Ergebnisse am Bildschirm stehen dabei nämlich höchsten Qualitätseinbußen beim Druck gegenüber. Wenig hilfreich hingegen sind herausgestellte Tipps wie diese: "Profi-Technik gibt es schon für weniger als 1000,- €" (S.17), "Photoshop hält verschiedene Methoden bereit, um Farb- und Vignettierungsfehler nach der Aufnahme zu beseitigen." (S.18), "Falls eine Ebene zu groß ist und eine andere Ebene stört [...] dann radieren Sie sie dort einfach weg." (S.85) Aus den Workshops nimmt der Leser aber auch wirklich nützliche Tipps mit: Ist zum Beispiel einmal kein passendes Foto von einem Gebirgszug vorhanden, einfach ein steifes Bettlaken arrangieren, fotografieren und nachbearbeiten, fertig sind die Eisgipfel für die nächste Bildmontage. Schön ist auch zu sehen, wie selbst aus eher langweiligen und für sich genommen unbrauchbaren Einzelaufnahmen später ein echtes Kunstwerk erwächst.

Projekt_spiel Dass der Leser die Einzelbilder erst aus dem Web herunterladen muss (immerhin knapp 60 MByte, leider ohne die finalen Ergebnisse), ist etwas umständlich. Auch die neun Projekte, die man nicht als finale Piktogramme, sondern als störungsfreie Doppelseiten hätte drucken sollen, machen einen wünschen, dass der Band wenigstens einen Bildteil als Galerie beinhalten würde, der weitere Anregungen und Beispiele lieferte.
Insgesamt ist der wertig gestaltete Praxisband von Uli Staiger jedoch empfehlenswert für alle, die mit ihren Fotos kreativ und fantasievoll gestalten wollen. Prädikat: Macht unbedingt Lust auf's Nachmachen (und Lernen).

Uli Staiger: "Foto-Composings und MOntagen. Von der Idee zum Bild" (MITP 2007)
Preis: 50 Euro (Hardcover, 300 Seiten, gutes Papier)
Im Web: www.mitp.de/1698

Posted by Heiko Mergard on Februar 25, 2007 at 03:46 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

23. Februar 07

Xerox entwickelt wiederbeschreibbares Papier

Paul_smith_xeroxDie Idee vom papierlosen Büro ist auch nach Jahren immer noch nicht Realität geworden und wird es wohl auch nie werden. Entwickler bei Xerox Kanada arbeiten nun an einer Entwicklung, mit der die Papierberge immerhin etwas kleiner ausfallen sollen: Papier, das sich bis zu 50 mal bedrucken und wieder löschen lässt. Dieses Löschpapier der besonderen Art ist mit einer besonderen Beschichtung versehen, die auf ultraviolettes Licht mit einer bestimmten Wellenlänge reagiert und bei der Belichtung schwarz wird. Statt einer herkömmlichen Druckeinheit steckt im Drucker eine UV-Lichtquelle, die so genannte Light-Bar. Für ihre Versuche verwenden die Xerox-Entwickler derzeit einen modifizierten Multifunktionsdrucker von Xerox.

Das Problem an der Geschichte ist, dass die "bedruckten" Bereiche auf einem Blatt mit der Zeit immer mehr verblassen und schließlich verschwinden. Das Xerox-Papier ist also nur für Ausdrucke geeignet, die nur für eine gewisse Zeit benötigt werden und nicht archiviert werden. Derzeit arbeiten die Forscher daran, das Papier für einen längeren und vor allem genau definierten Zeitraum stabil zu halten - derzeit ist ein bedrucktes Blatt nach 16 - 24 Stunden wieder blank. Auch der Farbdruck funktioniert momentan noch nicht - neben Schwarz kann das Papier nur eine Art dunkles Violett darstellen - wie die Blätter zeigen, die Dr. Paul Smith, einer der Chefentwickler, auf dem Foto in Händen hält.

Bis zur Marktreife wird es also noch eine ganze Weile dauern und auch zu den Preisen für das wiederbeschreibbare Papier ist noch nichts bekannt. Xerox plant auf jeden Fall Drucker, die neben herkömmlichen Papier - dann mit Toner oder Tinte - auch das wiederbeschreibbare Papier bedrucken und löschen können. Sie werden dann neben einem herkömmlichen Druckwerk auch eine Light-Bar enthalten. Mehr zu dem Xerox-Papier und auch ein Interview mit Dr. Smith gibt es bei The Future of Things zu lesen.

Posted by Klaus Laenger on Februar 23, 2007 at 06:12 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

So schnell ist Vista wirklich

Windows Vista ist schneller als XP – sowohl bei der Installation als auch beim Start. Allerdings denVista3_1 Marketing-Gag „RAM-Erweiterung per USB“ kann man getrost abhaken, so funktioniert das vielgepriesene Tool nicht. Wer vor der Kaufentscheidung USB-Stick oder RAM steht, sollte deshalb besser zum klassischen Arbeitsspeicher greifen, empfiehlt die Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 03/2007).

Bei der Betriebssystem-Installation und der Boot-Zeit kann Vista punkten: Auf einem schnellen PC ist das 9,6 GByte große Vista-Ultimate-System in circa 30 Minuten komplett installiert – Windows XP steht auf dem gleichen PC erst nach einer guten Dreiviertelstunde bereit. Knapp zwanzig Sekunden benötigt Vista für den Start des Betriebssystems. Ein frisch aufgesetztes XP lässt sich hierfür schon fast 30 Sekunden Zeit – wohlgemerkt auf dem gleichen PC, so die PC Professionell.

Dagegen sollte Readyboost dem Computer zusätzlichen Arbeitsspeicher per USB-Stick spendieren. In der Praxis sieht das ganz anders aus: Das Betriebssystem fragt beim Einstecken eines Sticks, ob man ihn zur Systembeschleunigung verwenden will und wenn ja, wie viel Speicher reserviert werden soll. Readyboost ist damit nichts weiter als ein zusätzlicher Zwischenspeicher, etwa für die Auslagerungsdatei – ein neuer Schreib-Lese-Cache. Dort lagert Vista Dateien aus, die sich häufig ändern und auf die schnell zugegriffen werden soll. Mehr nicht, die Werte für die Speicherbandbreite sind nahezu unverändert.

Das Fazit: Aus Performance-Sicht spricht aktuell noch nichts für einen Umstieg auf Windows Vista. Es heißt Warten auf optimierte Gerätetreiber und BIOS-Versionen fürs Mainboard, die in den nächsten Monaten sicherlich noch für ein paar Prozent mehr Geschwindigkeit gut sein können.

Posted by PC Pro Newsservice on Februar 23, 2007 at 02:40 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack

Neues Office erfordert Einarbeitungszeit

Office_1 Das neue Office-Paket von Microsoft erfordert vom Benutzer viel Einarbeitungszeit, zahlreiche Funktionen und Menüs sind nicht mehr an der gewohnten Stelle zu finden. Das ergab ein Test der Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 03/2007). Dennoch soll die neue Oberfläche die Arbeit mit Office einfacher und effizienter gestalten. Denn Microsoft hat laut eigenen Angaben über eine Milliarde Rückmeldungen aus dem Office-2003-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit ausgewertet und in Office 2007 einfließen lassen.

Die Änderung, die sofort ins Auge fällt, heißt Ribbon, die neue Multifunktionsleiste im oberen Fensterbereich. Sie ersetzt die bisherigen Menüs und Symbolleisten, ein Umschalten auf die bisher bewährte Ansicht geht nicht. Beim Klick auf eine der Registerlaschen wie Start, Einfügen oder Seitenlayout klappt nicht mehr das gewohnte Menü aus, stattdessen bekommt der User ein breites Band mit Befehlsgruppen angezeigt.  Das frühere Datei-Menü versteckt sich nun hinter der runden Schaltfläche mit dem Office-Logo links oben. Dort finden sich die Optionen zum Öffnen, Speichern und Drucken. Neu ist der Menüeintrag Veröffentlichen, mit dem Texte als Blog-Beitrag online gestellt werden können.

Hat man sich dann jedoch an die teilweise radikalen Änderungen gewöhnt, bringt Office 2007 sowohl Gelegenheitsnutzern als auch Profis viele Vorteile, so der Praxis-Test. Häufig verwendete Funktionen sind einfacher zu finden. Und auch Spezialaufgaben werden schneller und mit weniger Mausklicks erledigt, so das Fazit.

Posted by PC Pro Newsservice on Februar 23, 2007 at 02:36 nachm. | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack